Gründungsgeschichte

Auf einmal war sie da: Die Idee, dass auch Hainsacker einen Pfadfinderstamm gut gebrauchen könnte! Aber natürlich wachsen diese Pfadfinder nicht einfach so aus dem Boden. Zwischen unseren Gründervätern und –müttern wurden viele Gespräche geführt, mit dem wichtigen Ziel für den Anfang: Unterstützer in der Pfarrei zu finden. Die wichtigsten Daten, auf dem Weg zur Gründung:

28.10.1994

Allererste Kontaktgespräche mit dem damaligen Pfarrer Schmidt, der die Pfadfinderidee mit unterstützen wollte.

18.11.1994

Weitere Überzeugungsgespräche zwischen den Familien Büchl, Hanshans, Meisinger und Vertretern der Pfarrei- Pfarrer Schmidt und der Sachausschuss Jugend.

07.01.1995

Festschrift1Immer noch nicht genug gesprochen und geplant: Die Idee der Pfadfinder muss noch der Pfarrversammlung vorgestellt werden. Vorstellung erfolgte am 25.01.1995.

Ab März 1995

Die Leiteranwerbung wurde diskutiert und geplant. Schließlich nützt die Unterstützung aus der Pfarrei recht wenig, wenn keine Helfer gefunden haben, die der Stammesidee das Leben einhauchen.

Mai 1995

Kinder, Jugendliche und Erwachsene sollten auf die Idee der Pfadfinder aufmerksam gemacht werden und wie bei so mancher aufwendig geplanten und organisierten Aktion, spielte das Wetter natürlich nicht mit. Dennoch kamen 70 Kinder, Jugendliche und Erwachsene in den Pfarrgarten nach Hainsacker und ließen sich von der Pfadfinderidee anstecken. Aus dieser Aktion entstanden die ersten Wölflings-, Jupfi- und Pfadigruppen. Zusätzlich konnte man auch Erwachsene mit dem Pfadfindergeist verzaubern und eine kleine Leiter und Helferschar nach diesem Tag um unsere Gründerfamilien scharen.

14. und 17. September 1995Festschrift

Nach der ersten erfolgreichen Aktion, vielen Kindern und Unterstützung, sowohl von Eltern als auch von der Pfarrei, wurde es Zeit: Am 17. September 1995 wurde zur Gründungsfeier eingeladen.

Am 14. September 1995 wurde der Stamm offiziell von der Leiterrunde ins Leben gerufen!

Anwesende der Gründungsversammlung: Vorsitzende des Dombezirk Steffi Viehbacher, Elisabeth Hanshans, Gaby Speckner, Birgit Heinz, Birgit Meisinger, Horst Meisinger, Markus Seidl, Andrea Eichinger, Franziska Auburger, Gerhard Büchl, Conny Büchl, Erhard Unger, Marita Voss, Jörg Voss, Lothar Zach, Traudl Zach, Katl Schaffer, Vorsitzende Pfarrgemeinderat Frau Pilz. In der Gründungsversammlung wurde Cony Büchl und Erhard Unger als die ersten Vorsitzenden des neuen Pfadfinderstammes in Hainsacker gewählt. Ebenfalls wurde der Name „Stamm Geschwister Scholl“ abgestimmt und angenommen.


Stammeslager

Die Gründungsgeschichte ist natürlich nicht alles, insbesondere für alle jetzigen Wölflinge und Jupfis ist es interessant zu wissen, wo wir eigentlich wann auf welchen Stammeslagern vertreten waren. Und was für Lager gibt es noch? Wo kann man hinkommen, wenn man Pfadfinder ist, welche Menschen kann man treffen und natürlich wollen wir damit die Neugierde und Vorfreude auf das diesjährige Lager am Lago Maggiore schüren!

Warum auf ein Stammeslager mitfahren? Das Lager sollte das Jahreshighlight eines jeden Gruppenkindes sein. Einige Tage draußen, weg von Alltag, Stress und dem Gewohnheitstrott gemeinsam mit seinen Freunden spielen, die Natur entdecken, Lager bauen, Tannenzapfenschlachten ausfechten, schwimmen gehen, basteln, Feuer machen, Bogen schießen, wandern, Höhlen erforschen und was wir nicht alles schon gemacht haben und noch machen werden. Auf einem Lager kommt jeder auf seine Kosten. Es gibt so viel zu tun und zu erleben, dass Heimweh auch keine Rolle spielen wird, da es immer was zu tun gibt. Die wöchentlichen Gruppenstunden geben sowohl den Leitern, als auch den Kindern das Gruppengefühl, das den Pfadfindergeist auszeichnet. Das Stammeslager, oder auch jedes andere Lager, bringt Freundschaften hervor und schweißt die Kinder zusammen. Gemeinsame Erinnerungen, die auch über die Zeit bleiben werden und noch Jahre später für einen Lacher sorgen können. Welche Erinnerungen wir schon gesammelt haben und wo wir schon überall waren, wird im Folgenden chronologisch aufgeführt.

1996 Klostergarten Viehausen
1997 Ellbachtal
1998 Kallmünz
1999  Oberranning
2000 Pizek, Tschechische Republik
2001 Bad Abbach
2002 Wiesent
2003 Kallmünz
2004  Peugenhammer
2005  Heinersreuth
2006  Grimmertal
2007  Tiefenbach bei Waldmünchen
2008  Otterbachtal bei Altenthann – „Natürlich Pfadfinden“
2009 Jugenzeltplatz Kallmünz
2010 Kolding, Dänemark
2011 Wiesenfelden
2012 Pottenstein – „Robin Hood“
2013 Eixendorfer See – „Pfadfinden gestern und Heute“
2014 Obergankhofen bei Landshut – „Goldrausch in Niederbayern“
2015 Ponte Falmenta nahe Lago Maggiore  – „Abenteuer (üb)erleben“
Weitere Lager, an denen der Stamm Geschwister Scholl vertreten war:

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1999 Bavarian Open
2001 „Profil“-  Diözesanlager in Bad Abbach
2003 „Pfadis ante Portas“ – Pfadfinderwallfahrt nach Rom
2003 World Scout Jamboree Thailand
2005 „Stadt Satt“ – Wölflings Diözesanlager Lager in Bad Abbach
2006 „Passwort BLAU“ – Bundesjupfilager in Westernohe
2007 „Ritter der Jupfirunde“ –  Diözesanjupfilager auf der Burgruine Runding bei Cham
2007 World Scout Jamboree England
2008 „Träumen in den Bäumen“ – Diözesanjupfilager in Wimbach
2009  „Ayus Pur – Stadt des Lebens“ – Diözesanlager in Bad Abbach
2011 „Donauwelle“ – Jura-und Dombezirkslager in Weltenburg
2011 Word Scout Jamboree Schweden
2015 „Reif für die Insel“ – Diözesanjupfilager am Staffelsee
2015 World Scout Jamboree Japan

Außerdem gab es diverse Winterlager und Wintercamps Wölflings-, Jupfi-, Pfadi-, Roverlager auf Bezirks- und Bundesebene Jährliche Radtouren von Pilsen (Tschechische Republic) nach Regensburg

Die nächsten wichtigen Lager:
Diözesanlager Kolumbus
Stammeslager 2016